Tierschutzverein des Landkreises Garmisch-Partenkirchen e.V. Tel. 08821 - 559 67 - Notfallnummer 0160 - 951 342 00
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Katzenkastration ist Tierschutz
Richtig ist, dass gesunde, kräftige Tiere gute Mäusejäger sind und dass es am besten ist, Katzen bereits mit ca. 5 Monaten, kurz vor Eintritt der Geschlechtsreife, kastrieren zu lassen

Das Leben von frei lebenden Katzen ist weder wild noch romantisch. Die Kätzinnen bekommen ständig Nachwuchs, die Kater verletzen sich bei Revierkämpfen. Die Tiere sind von Parasiten geplagt, haben oft Schnupfen, entzündete Augen, vermilbte Ohren, schlecht verheilte Verletzungen und sind abgemagert. Unser Tierschutzverein tut alles, um das Katzenelend zu bekämpfen. Wenn wir von Streunern erfahren, fahren wir los oder informieren unsere wunderbaren "Katzenfängerinnen". Die Tiere werden mit der Lebendfalle eingefangen und zur Kastration gebracht. Wenn sie in Narkose liegen, dann werden auch gleich die Zähne, Augen, Ohren oder Verletzungen behandelt. Diese Arbeit ist nicht nur sehr zeitintensiv, sie verursacht auch hohe Kosten, für die niemand zuständig ist, da die Tiere als herrenlos gelten. Unser Tierschutzverein gibt jedes Jahr für die Kastration von Streunern und für die Versorgung der über 20 Futterplätze im ganzen Landkreis zwischen 20.000.-- und 30.000.-- Euro aus.
Gemeinsam mit unserem Dachverband, dem Deutschen Tierschutzbund e.V. fordern wir eine flächendeckende Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen. Dies wäre ein wichtiger Schritt um das Katzenelend nachhaltig in den Griff zu bekommen.