Tierschutzverein des Landkreises Garmisch-Partenkirchen e.V. Tel. 08821 - 559 67 - Notfallnummer 0160 - 951 342 00
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MONTAG UND DIENSTAG GESCHLOSSEN
Hände weg von jungen Wildtieren

Die Natur hat jetzt wieder viele Kinderzimmer eingerichtet. Die Wildtiere bekommen ihren Nachwuchs. Jedes Jahr werden vermeintlich Mutter- und hilflose Fuchswelpen, Rehkitze, Steinmarder, Eichhörnchen, Feldhasen und Jungvögel im Garmischer Tierheim abgegeben. Häufig aufgrund eines Mißverständnisses, weil die Menschen meinen, das Tierkind sei verlassen und bedarf der Hilfe. Diese ist jedoch in den wenigsten Fällen notwendig. Rehkitze liegen gut getarnt in der Wiese. Mutter Reh kommt nur ein bis zweimal am Tag, um es zu säugen, ist aber immer in der Nähe. Das gleiche gilt für den jungen Feldhasen. Jungfüchse entfernen sich immer weiter vom Bau, die Eltern sind aber in der Nähe. Das gleiche gilt für Eichhörnchen und Steinmarder. Jungvögel verlassen als Ästlinge das Nest und werden außerhalb des Nestes von den Altvögeln weiter gefüttert. Die Aufzucht von Wildtieren macht sehr viel Arbeit und die Wiederauswilderung ist äußerst schwierig, da sie häufig nicht lernen, selbst für Futter zu sorgen und die Scheu vor den Menschen verlieren. Deshalb bittet der Tierschutzverein "Hände weg von jungen Wildtieren!"

Richtiges Verhalten gegenüber jungen Wildtieren:
1. Hände weg!
2. Im Zweifelsfall ist das Tier versorgt und benötigt keine menschliche Hilfe.
3. Nach der Entdeckung sollte man sich schnell wieder entfernen, sonst hält man die Eltern von der Versorgung des Jungen
ab.
4. Beobachtungen nur aus sehr großer Distanz.
5. Nur verletzte junge Wildtiere oder in unmittelbarer Nähe eines verunglückten Muttertieres benötigen Hilfe.
6. Keine Versorgung durch Laien - schon falsches Futter kann tödlich sein.
Besteht ein echter Notfall - helfen wir gerne!