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Bayern stellt als letztes Bundesland endlich Mittel für die Tierheime in den Staatshaushalt ein
In 3 Wochen sind Landtagswahlen, die CSU hat bei den Umfragen massiv verloren, wir hatten die Protest-Kundgebung "Bayern lässt seine Tierheime im Regen stehen!" vor der Bayerischen Staatskanzlei angemeldet. All diese Tatsachen haben nun endlich bewirkt, dass der Ministerrat den Beschluss fasste, im Doppelhaushalt 2019/2020 erstmals 2 Mio. Euro, also 1 Mio Euro/Jahr für die Renovierung, den Bau und in Sonderfällen auch den Betrieb unserer Tierheime einzustellen. In Bayern gibt es 82 Tierheime unter dem Dach des Deutschen Tierschutzbundes und seines Landesverbandes Bayern e.V. Zum Vergleich: Das kleine Saarland hat ganze 4 Tierheime und ebenfalls 1 Mio. Euro für diese im Haushalt. Ich war ja von 1990 - 1998 Abgeordnete des Bayerischen Landtags und habe seit 1994 auf vielen Ebenen für eine Förderung der Bayerischen Tierheime (mit)gekämpft. Renate Bick, Manu Knabl, Gitta Wünsch und ich fuhren am 20.9. zur Protestkundgebung nach München und ich habe dort auch eine Rede gehalten. Mir lag besonders am Herzen deutlich zu machen, welche Vielfalt an Aufgaben unsere bayerischen Tierheime zu bewältigen haben und was die Vereine, die TierheimmitarbeiterInnen und die Ehrenamtlichen leisten. Staatsminister Huber sagte zu, dass wir an der Erarbeitung des
"Förderkatalogs" und der Voraussetzungen beteiligt werden. Aus meiner Sicht, nach 24 Jahre langen Kampf ein schöner Erfolg für uns bayerische Tierschützer. Bayern ist nun nicht mehr einsames Schlusslicht!
Tessy Lödermann

Zu den Bildern:
Bild 1: Demoteilnehmer

Bild 2 links: Kurt Perlinger, Vors. Tierschutzverein München Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes wird von Nicole Brühl, Präsidentin und Tessy Lödermann, Vizepräsidentin in die Mitte genommen

Bild 3: Staatsminister Dr. Marcel Huber

Bild 4: Die Demonstranten hören Herrn Minister Huber zu

Bild 5: Nicole Brühl und Thomas Schröder freuen sich über den Erfolg!