UNSERE BESUCHSZEITEN
Mittwoch - Sonntag: 14°° bis 17°°
UNSERE VERMITTLUNGSZEITEN
Mittwoch - Sonntag: 14°° bis 16°°
MONTAG und DIENSTAG GESCHLOSSEN
Brut- und Setzzeit - Rücksicht auf Wildtiere nehmen
Wald und Wiese sind derzeit Kinderzimmer für die Wildtiere. Es ist Setz- und Brutzeit z.B. für Rehe, Feldhasen, Vögel. In der Setz- und Brutzeit ist das Wild sowie die sonstigen frei lebenden Tiere und ihre Lebensräume vor Beunruhigung besonders zu schützen. Die Tiere, die ihren Nachwuchs aufziehen reagieren auf Störungen besonders empfindlich. Auch sind die Energiereserven des Wildes durch den strengen Winter und das noch spärliche Nahrungsangebot aufgebraucht und der Lebensraum wird durch die Menschen und die vielen Freizeitaktivitäten immer weiter eingeschränkt. Der Tierschutzverein bittet daher Rücksicht auf die Wildtiere zu nehmen. Tessy Lödermann, 1. Vorsitzende: "Anders als in vielen anderen Bundesländern gibt es in Bayern während der Setz- und Brutzeit keine generelle Leinenpflicht für Hunde. Dies bedeutet, dass Hundehalter ein hohes Maß an Eigenverantwortung haben und ihre Hunde im Wald, am Waldrand und auf Freiflächen auf denen Rehe, Feldhasen und Bodenbrüter ihre Jungen großziehen, in dieser Zeit anleinen." Auch bei Sport und Freizeitaktivitäten sollte Rücksicht auf die Kinderzimmer in der Natur genommen werden. Wichtig ist auch, dass die Jungtiere in Ruhe gelassen und nicht angefasst oder, wie es immer wieder vorkommt, als vermeintliche Waisen mitgenommen und im Tierheim abgegeben werden. Leider kommt dies immer wieder vor, da die Reh- oder Feldhasenmutter nur ganz kurz zum Säugen bei ihrem Nachwuchs vorbeischaut um keine Beutegreifer aufmerksam zu machen. Es entsteht dann der Eindruck dass das Tierkind mutterlos ist. Tessy Lödermann: "Grundsätzlich gilt: Hände weg von Wildtieren. In echten Notfällen helfen wir natürlich gerne."

Bild: Wildes Bayern e.V.
Text: Tessy Lödermann