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Unsere Brunswiga hat ein Kälbchen bekommen
Auch inmitten der Krise gibt es auch mal freudige Nachrichten. Gestern hat unsere Schottische Hochlandkuh "Brunswiga" ein gesundes Kälbchen zur Welt gebracht, das dem ersten Augenschein nach ganz auf seinen Papa "Patrick" kommt. Dies ist wieder einmal eine der Happy-End Geschichten, die unser Tierheim "schreibt" und die uns große Freude bereiten.

Am 21. November 2019 halfen wir, zusammen mit anderen Tierheimen mit, eine absolut tierschutzwidrige Haltung im Landkreis Rottal-Inn aufzulösen. Auf einem sogenannten "Gnadenhof" wurden an die 150 Tiere (Hunde, Katzen, Kaninchen, Lamas, Ponys, Schafe, Ziegen, Geflügel jeder Art vom Pfau über Enten, Gänse und Hühner) "gehalten". Der gesamte Hof war zugemüllt, zwischen den Müllbergen gab es kleine Pfade. Überall Ratten. Das Veterinäramt machte einen super Job, wurde von der Polizei unterstützt und wir Tierheime standen mit unseren Fahrzeugen und Boxen bereit um Tiere zu übernehmen. Für die Schafe, Ponys, Lamas und Ziegen standen Transporter bereit, das Geflügel wurde ebenfalls in gute Hände gegeben. Wir nahmen drei Hundewelpen (die bereits alle an sehr gute Plätze vermittelt sind, einer wurde sogar "Bürgermeisterhund" in Oberau), Kaninchen und die beiden Hochlandrinder Brunswiga und Patrick mit. Liebe Tierfreunde fuhren die beiden mit dem Hänger nach Weilheim, wo wir einen sehr guten Einstellplatz auf einem Pferdehof fanden. Am Anfang war es etwas schwierig, da die "Schotten" verwildert waren und vor allem der Stier Patrick aufpasste, dass man nicht zu nahe an seine Brunswiga herankam. Die beiden hatten schreckliche Klauen, richtige Schnabelschuhe. Wir mussten sie von einem Tierarzt in Narkose legen lassen, damit die Klauen geschnitten werden konnten. Vor allem ihren Betreuern (herzlichen Dank an Sie) gegenüber wurden die beiden immer aufgeschlossener.

Kälbchen kommt zur Welt
Am 6. April 2020 dann die Nachricht: Brunswiga hat ein gesundes Kälbchen zur Welt gebracht. Mutter und Kind sind wohlauf. Wir vermuteten, dass die Kuh trächtig sein könnte, aber es war dann doch eine Überraschung. Inzwischen haben wir Interessenten für die Familie und hoffen, dass es mit dem Umzug auf einen Hof in der Gegend klappt, wo die "Schotten" ein artgerechtes Leben führen können.