Tierschutzverein des Landkreises Garmisch-Partenkirchen e.V. | Tel. 0 88 21 / 559 67 | Notfallnummer 0160 / 951 342 00
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Haustierboom: Deutscher Tierschutzbund warnt vor unüberlegter Anschaffung und dubiosen Händlern
Die gestiegene Nachfrage nach Tieren während der Corona-Krise macht den Handel mit Welpen noch lukrativer. Der Deutsche Tierschutzbund befürchtet, dass Vermehrer den Wunsch vieler Menschen nach einem eigenen Tier ausnutzen könnten, um Profit zu machen – auf Kosten der Tiere. Die Tierschützer warnen daher vor Tierkäufen aus dubiosen Quellen. Wer sich ein Tier wünscht, sollte gut überlegen, ob er die Verantwortung übernehmen kann, solange das Tier lebt. Der erste Weg sollte dann ins Tierheim führen. Viele Tierschutzvereine und Tierheime präsentieren ihre Tiere auch auf ihren Onlinekanälen.
Bildunterschrift: Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Haustier zuzulegen, sollte zuerst im Tierheim nach dem passenden tierischen Gefährten schauen.

„Auch viele Tierheime spüren die große Nachfrage und vermitteln aktuell gut. Die Ruhe ist jedoch trügerisch, da gerade dubiose Züchter aus dem In-und Ausland nur profitgetrieben sind und keine Vermittlungsgespräche führen. Es besteht die Gefahr, dass Tiere unüberlegt angeschafft werden und über kurz oder lang im Tierheim landen“, sagt Lisa Hoth, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Mit Sorge beobachten die Tierschützer auch Gesuche von Menschen im Internet, die jetzt etwa mit allen Mitteln versuchen, an einen Hundewelpen zu kommen. „Solche Gesuche öffnen dem illegalen Handel Tür und Tor, das Risiko, dass man an einen Vermehrer gerät, ist groß“, sagt Hoth. „Wer dort einen Welpen kauft, unterstützt - bewusst oder unbewusst - das Leid der Welpen, ebenso wie das der Muttertiere, die als Gebärmaschinen missbraucht werden und der Deckrüden.“

Der Deutsche Tierschutzbund appelliert an alle Interessenten, sich bei den Tierheimen – auch über deren Onlinekanäle – zu informieren und einem Tierheimtier eine Chance zu geben. „Anders als dubiose Händler oder Züchter schauen Tierheime genau hin, an wen sie ihre Tiere vermitteln. So soll sichergestellt sein, dass das Tier in gute Hände kommt und in ein Zuhause-für-immer einzieht“, erklärt Dr. Patrick Kluge, Tierheimberater beim Deutschen Tierschutzbund. Mit seiner Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ (www.tierheime-helfen.de) macht der Dachverband der Tierheime aktuell auch auf die Einzigartigkeit der Tierheimtiere aufmerksam. „Jedes ist ein Unikat mit einer eigenen Geschichte“, betont Kluge.

Quelle: Pressemeldung vom 26.06.2020 und Bild - Deutscher Tierschutzbund e.V.
Übrigens

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Nicht nur Hunde werden in Massen produziert. Unsägliches Leid ertragen ebenso Katzen, Kaninchen, Vögel, Meerschweinchen, Ratten, Fische, … Woher kommen eigentlich die Heimtiere, die man im Zoofachhandel kaufen kann?
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Ein Hund aus „Billigproduktionen“ und dem Zoofachhandel – und Sie haben Ihr gesamtes Leben etwas davon
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