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Igelberatung im Tierheim
Igel gehören zu den ältesten Säugetieren der Erde. Bereits im Paleozän vor ca. 60 Millionen Jahren lebten Vorfahren unser Igel. Heute sind Igel vor allem durch den Straßenverkehr, durch Mähroboter und Verlust von Lebensräumen bedroht. Der Igel steht bereits auf der Vorstufe der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Derzeit erreichen uns wieder viele Anfragen rund um den Igel. "Wir haben einen kleinen Igel gefunden, was können wir tun?", "was frisst ein Igel?" oder "wie können wir für Igel unseren Garten gestalten?" Auch unsere Igelstation füllt sich. Derzeit sind dreizehn Igel in der Igelstation der Tierheimmitarbeiterin Monika Heinzinger untergebracht, vor allem Jungigel, deren Mütter ums Leben kamen. Grundsätzlich braucht nicht jeder Igel menschliche Hilfe, aber jede Hilfe muss die richtige sein. Verwaiste Jungigel oder verletzte und kranke Igel brauchen fachmännische Betreuung.

Für alle Fragen rund um den Igel bieten wir allen Igelfreunden, Gartenbesitzern oder Menschen, die Igel selber pflegen wollen, eine Informationsausstellung an. Dort liegt kostenlos ausführliches und informatives Informationsmaterial zu allen Themen rund um den Igel aus und es werden auch Igelhäuser zum Selberbauen gezeigt. Besucht werden kann die Informationsausstellung im Tierheim vom 1. September bis 31. Oktober, täglich von 14 bis 16 Uhr. Jeden Donnerstag können sich zudem Igelfreunde von 14 bis 16 Uhr kostenlos von Monika Heinzinger beraten lassen.

Wir suchen dringend Gärten, in denen Igel wieder ausgewildert werden können!
Gartenbesitzer, die naturnahe Gärten abseits von vielbefahrenen Straßen und ohne Mähroboter besitzen und Freude an den nützlichen Tieren haben, melden sich bitte unter 08821-55967.
Danke!