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Tierheim verleiht Kitzretter an Landwirte
Mit Beginn der ersten Mahd wird es wieder brandgefährlich für Jungtiere. Rehkitze und junge Feldhasen flüchten nicht vor den gefährlichen Mähwerken, sondern ducken sich tiefer ins Gras. Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 100.000 Rehkitze durch Mähwerke verstümmelt oder getötet. Um solches Leid zu verhindern, verleiht der Tierschutzverein nun schon im siebten Jahr "Kitzretter" an die Landwirte. Bisher wurden 60 Geräte vom Tierschutzverein angeschafft. "Die Landwirte sind zwar gesetzlich verpflichtet, vor dem Mähen ihre Wiese nach Rehkitzen abzusuchen. Angesichts des Zeitdrucks, und der oft großen Flächen ist dies aber eine zeitraubende Arbeit, gerade wenn eine Schönwetterperiode ausgenutzt werden muss," so Tessy Lödermann, die Vorsitzende des Tierschutzvereins. Auch wenn inzwischen eine Reihe von Drohnen im Einsatz sind, gibt es viele Flächen, die nicht beflogen werden. Für diese stellt der Tierschutzverein gerne die Kitzretter zur Verfügung. Ein solches Gerät deckt ein Fläche von circa drei Hektar ab. "Durch akustische und optische Signale, in willkürlichen Zeitabständen und mit unterschiedlicher Signaldauer, hält der Kitzretter Wild von den Flächen fern und die Rehmütter holen ihre Kitze aus dieser Discothek und führen sie in den Wald" erklärt Tessy Lödermann. Deshalb sollten die Geräte, die einen leistungsstarken Akku haben, schon einige Tage vor der Mahd aufgestellt werden. Der Tierschutzverein bittet die Landwirte, von diesem kostenlosen Angebot Gebrauch zu machen und sich die Kitzretter auszuleihen. Diese kann man sich im Tierheim in Garmisch-Partenkirchen vor der Abholung unter der Telefonnummer 08821/55967 reservieren lassen.
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