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Sommer, Sonne, "Hund ~ Katze ~ Maus"
Herausforderung Sommer & Hund – Was du unbedingt beachten solltest
Die Do’s & Don’ts bei Hitze
Sommer, Sonne, Sonnenschein – Jahr für Jahr bringt die Wärme dir und deinem Hund einige Herausforderungen.
In dieser Episode verraten wir dir:

Warum die Hitze deinen Hund beeinträchtigt.
Welche Ursachen hinter Sonnenanbeterei stecken können.
Was du tun kannst, damit sie erträglich wird.
Was du tunlich vermeiden solltest.
Wie du die Herausforderung „Auto & Sommer“ meistern kannst.
Worauf du am Wasser achten solltest.

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Quelle: Textauszug / Anne Bucher / ANDERS MIT HUND
Sommerzeit mit Hund
Wir haben bereits einen Vorgeschmack auf die schönste Zeit des Jahres. Die Sonne scheint und es wird mancherorts schon richtig heiß. Das kann für unseren Teampartner auf 4 Pfoten sehr schnell zu einer Belastung werden. Damit es erst gar nicht so weit kommt, gibt es im Folgenden einige Anregungen für einen „coolen“ Sommer mit Hund.

Wichtig zu wissen ist, dass aufgrund der hohen Temperaturen die Konzentration und körperliche Fitness bei Hunden deutlich absinkt. Die Herz-Kreislaufbelastung nimmt zu. Hunde können jetzt insgesamt deutlich weniger leisten. Somit sind sie weder dominant noch ungehorsam, wenn sie schlechter mitarbeiten.
Durch die Hitze sinkt die Reizschwelle und damit einhergehend kann die Bereitschaft zu Überreaktionen steigen. Das ist normal und auch bei uns Menschen ein bekanntes Phänomen (Stau auf der Autobahn im Sommerreiseverkehr…). Da die Reserven schneller verbraucht sind, ist es sinnvoll Hunde in dieser Zeit vor körperlichen und geistigen Überbelastungen zu bewahren, indem man alles deutlich reduzierter angehen lässt.

Pausen, in der Trainings-/Übungs- und Spielzeit, sind nur dann wirkliche Pausen und dienen der Entspannung, wenn die Hunde zu keiner Aktion angeregt werden, bzw. sie sich nicht in ein Kommando begeben sollen. Das Angebot von häufigeren Pausenintervallen und -längen wäre optimal, damit sich der gesamte Organismus erholen kann.

Viele Hunde wissen als Alternative zu Beutefang-, Rennspielen, etc. eine ruhige Beschäftigung zu Hause oder unterwegs sehr zu schätzen. Eine geringe Anforderung ist im Sommer bei der Nasenarbeit zu empfehlen, da beim sehr intensiven und minutenlagen Dauerschnüffeln die Schleimhäute rasch austrocknen und die Atem- und Pulsfrequenz ansteigt. Alternativ wirkt sich ein Schnüffelgarten (Informationen unter:
www.SCHNUEFFELGAERTEN.de
) auf mehreren Ebenen positiv aus.

Sehr einfach kann man erkennen, dass es einem Hund zu viel wird und eine Veränderung der Situation oder eine Pause notwendig ist. Neben diversen Stress-Symptomen zeigen Hunde ein so genanntes Stressgesicht: Dabei sind die Ohrenansätze eng Richtung Hinterkopf gezogen, es bilden sich deutliche Falten an den Augen- und Maulwinkeln, die Maulwinkel werden außerdem nach hinten gezogen und der Hund hechelt verstärkt. Sein Blick wirkt angespannt und unruhig, die Gesichtskonturen treten deutlicher hervor.
Aktivitäten im Freien, in gekürzter Form, günstigenfalls in die frühen Morgen- und späten Abendstunden legen – meistens ist es dann kühler. Zu bevorzugen sind schattige Areale und die Mitnahme von ausreichend Wasser darf gerade bei längeren Touren nicht fehlen. Es gibt sogar faltbare Näpfe für unterwegs, aber auch der Napf oder ein Picknickbecher leisten gute Dienste.

Manche Hunde mögen es, wenn man sie vorsichtig mit Wasser abkühlt. Sei es mit einem durchnässten Tuch, mehreren Becher Wasser oder sanft laufendem Wasserstrahl. Aber Achtung: Das Wasser darf nicht eisig sein! Um Kreislaufprobleme zu verhindern, dürfen Hunde nicht sofort nach einer körperlichen Belastung abgekühlt werden. Eine gute Beobachtungsgabe des Ausdrucksverhaltens (u.a. Beschwichtigungssignale) hilft, um früh genug zu erkennen, ob der Hund wirklich mit dieser Art der Abkühlung einverstanden ist.

Eine in vielen Baumärkten erhältliche Strandmuschel für Kinder (für kleinwüchsige Hunde eine flache Wanne) kann man im Garten prima zum Hundepool umfunktionieren, den der Hund freiwillig nutzen kann. Wichtig dabei ist, dass er sich in keiner Weise gefährdet und der Wasserwechsel nicht vergessen wird.

In der hochsommerlichen Zeit benötigen Hunde generell mehr frisches Trinkwasser zur freien Verfügung als sonst. Außerdem sollten sie jederzeit eigenständig einen schattigen Ort oder Innenraum zur Abkühlung aufsuchen können.
Hunde sollten ab ca. 18°C nicht mehr ohne Aufsicht im Auto alleingelassen werden! Schnell ist der gewählte Schattenplatz der Sonne gewichen und alsbald kann eine Überhitzung der Hunde die Folge sein. Auf einen Spalt heruntergelassene Fenster sind in keiner Weise ausreichend! Fenstergitter und Adapter für den Kofferraum ermöglichen zwar etwas Luftzirkulation, aber nur für einen sehr kurzen Zeitraum!

Es gibt Hunde, die aus den unterschiedlichsten Gründen einen Maulkorb (-->
Maulkörbe – tierschutzkonform müssen sie sein!
) tragen. Verwendung finden sollten aber, nicht nur im Sommer, unbedingt nur gutsitzende Modelle aus Kunststoff oder Metall – die ihrem Namen gerecht werden, und zwar als Korb gefertigt sind. Sie gestatten uneingeschränkt zu Hecheln (nur so können Hunde ihre Körpertemperatur regulieren) und Wasser, ggf. Futterbelohnungen aufzunehmen. Mittlerweile gibt es auf dem Markt für jeden Hundekopf das passend geschnittene Modell.

Wenn Symptome wie schnelles Hecheln mit weit geöffnetem Fang bis hin zur Atemnot, erhöhte Herzfrequenz und Körpertemperatur, Koordinationsprobleme, Durchfall und Erbrechen bei Hunden auftreten, ist ein sofortiger Tierarztbesuch notwendig!

Nicht nur Hunderassen mit viel Unterwolle kann man Erleichterung verschaffen, indem man sie mit einem speziellen Kamm, der besonders enganliegende Zinken hat, vorsichtig ausbürstet.
Wenn ein Hund zu den Brachycephalen („kurznasigen“) Typen gehören, ist seine Atmung tendenziell eingeschränkter als bei anderen Rassevertretern. Die Wärmeabgabe über das Hecheln ist dann im Sommer zusätzlich erschwert.

Hunde mit Erkrankungen und/oder Handicap bedürfen jetzt einer besonders sensiblen Aufmerksamkeit. Und gerade ältere Hunde und Welpen, sowie tragende Hündinnen, haben mit der sommerlichen Hitze zu kämpfen und sollten auf menschliche Fürsorge und Rücksichtnahme vertrauen dürfen.

In der Futteraufnahme können Hunde Veränderungen zeigen. Zum Beispiel, dass sie zu anderen Uhrzeiten Appetit bekommen, oder geringere Rationen aufnehmen. Das ist während der Hitze häufig der Fall, sollte aber im Auge behalten werden. Ein gefüllter und gekühlter KONG® bietet Abwechslung und Erfrischung.

Viele Rezeptideen und sinnvolle Anregungen zur artgerechten Beschäftigung sind auf
www.SPASS-MIT-HUND.de
zu finden.
Der Hund muss nur mal richtig ausgelastet werden
Das ist ein X-Hund (setze hier eine beliebige Bezeichnung wie „Arbeitshund“, oder „Jagdhund“, gerne aber auch einfach eine Rasse ein). Der muss richtig ausgelastet werden, sonst:

Tanzt er dir auf der Nase rum.
Hältst du ihn nicht typgerecht.
Wird er verhaltensauffällig.
Ist er nicht glücklich.
Bist du eine schlechte Bezugsperson.

YEAH, mich schüttelt es bei diesen Sätzen. Dich auch? Oder hast du jetzt kurz gedacht „Genau, so ist es bei meinem X-Hund auch. Hat man mir von Anfang an gesagt.“.

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Quelle: Textauszug / Anne Bucher / ANDERS MIT HUND
Überforderung beim Hund erkennen – so geht es!

Was ist Überforderung eigentlich?
In dieser Episode erfährst du, was Überforderung ist, wie du sie erkennst und natürlich auch, was du dagegen machen kannst.

Höre auch rein, wenn du denkst, dass dein Hund eher unterfordert ist, denn die Symptome sind nicht selten die gleichen und so mancher „nicht ausgelasteter Hund“ ist eigentlich heillos überfordert, ermüdet und erschöpft.

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Quelle: Textauszug / Anne Bucher / ANDERS MIT HUND
Erfrischung im Sommer
Eisvariationen für Hunde – ganz einfach selbst gemacht
Für die Beschäftigung der Tiere in Zoos sind sie längst nicht mehr wegzudenken: Futtereisblocks. Hundefreunde haben die Idee aufgegriffen und modifiziert. Dabei herausgekommen sind tolle Eisvarianten, die bei den Vierbeinern für Abkühlung, Abwechslung und Spaß sorgen.
Damit die Erfrischung auch für Ihren Hund zum Highlight wird, gibt es untenstehend einen Download „HEISS AUF… HUNDE-EIS“.

Variationsmöglichkeiten, Rezepte, einen Praxistest und viele weitere hundefreundliche Anregungen finden Sie auf der Seite www.spass-mit-hund.de:

Die Hundeeisdiele


Der Hundeeisblock
HEISS AUF… HUNDE-EIS
Handzettel von Christina Sondermann, www.spass-mit-hund.de (406,13K)
Home-Office und Co. haben meinen Hund zum Schattehund gemacht
Vom Problem des Alleine Bleibens
Folgt dein Hund dir auf Schritt und Tritt? Du schaust mit Sorge auf die Zeit, wenn du wieder Tag für Tag ins Büro und aus dem Haus gehst? In dieser Podcast Episode spreche ich darüber, was deinem Hund hilft, damit du ihn bereits jetzt wieder auf das Alleine bleiben vorbereiten kannst.

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Quelle: Textauszug / Anne Bucher / ANDERS MIT HUND
Lesenswertes & mehr über Hunde
Präventiv ~ aufschlussreich ~ bedürfnisorientiert
Von A wie "Abschied für länger", über H wie "HUNDgerechte Beschäftigung - SpieleREICH & SchnupperZEIT" und S wie "Stress- und Aggressionsverhalten beim Hund", bis W wie "Wir sind ein Team" gibt es in unserer -->
INFOTHEK
- Rubrik "Lesenswertes & mehr über Hunde" - immer wieder Neues zu entdecken!

Viel Freude beim Erkunden!
Sommerhitze - auch Tiere leiden darunter
Ob „Hund, Katze oder Maus“, wir Menschen tragen die Verantwortung für unsere tierischen Begleiter
Besonders in der Sommerzeit sollten wir daher ein Auge auf sie haben und dafür sorgen, dass sie - je nach Spezies:

jederzeit Schatten aufsuchen können und vor Sonneneinstrahlung geschützt sind (u.a. Sonnenbrand und Hitzschlag, oder zusätzliches Aufheizen von Aquarien und Terrarien verhindern),
mehr Wasser zur Verfügung steht,
wir das Nahrungsangebot anpassen,
Aktivitäten / Auslauf in den Morgen und Abend verlegen,
Anforderungen runterschrauben und Ruhezeiten erhöhen,
größeren Hygieneaufwand und Insektenschutz betreiben,
Kühlung und gute Belüftung verschaffen,
sie nicht unbeaufsichtigt im Auto oder Anhänger lassen, usw.

Also kurz und knapp: die Bedürfnisse jeder einzelnen Art erkennen und darauf Rücksicht nehmen!
Warum? Ganz einfach: Das Tier hat sich das Leben bei uns i. d. R. nicht selbst ausgesucht und ist in allen Belangen von uns abhängig. Und als fühlendes, beseeltes Lebewesen hat es schlicht ein Recht darauf, oder? :)