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Wiedersehen mit Mecki, Max und Moritz
Es war die größte Rettungsaktion, die wir bisher geleistet haben. Zur Erinnerung: Ende August 2007 waren mehr als 100 Shetlandponys an der Autobahn Nürnberg-München bei Feucht von der Polizei aus einem Sattelzug befreit worden. Sie waren auf einem völlig überladenen Schlachttiertransporter von Holland nach Italien, ohne Futter und Wasser zusammengepfercht. Nachdem die völlig erschöpften Tiere nach Holland zurückgeschickt werden sollten, schaltete sich Tessy Lödermann, unsere Vorsitzende des Tierschutzvereins und Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern ein. Sie konnte mit ihren Mitstreitern erreichen, dass die gesamte Ponyherde in den Landkreis nach Acheleschwaig überführt wurde. Dort wurden die kranken, teilweise auch trächtigen oder viel zu jungen Ponys in einer mehrmonatigen Quarantäne gesund gepflegt. Unterstützung dabei erhielten wir vom örtlichen Veterinäramt, einer Tierärztin, Ehrenamtlichen und einem angestellten Pfleger. Auch die Kosten von monatlich über 10.000.-- Euro konnten wir und der Tierschutzbund Bayern durch Spenden decken. Nachdem dann Ende Oktober 2007 klar war, dass die Tiere in Bayern bleiben konnten, war die Erleichterung groß. 96 Ponys schafften es und konnten ab Dezember 2007 mit Schutzverträgen in liebevolle Hände vermittelt werden. Die "Aktion Pony-Rettung" erhielt 2008 den Tierschutzpreis der Bayerischen Staatsregierung.
Nun gab es ein Wiedersehen mit drei der ehemaligen Schützlinge. Mecki, Max und Moritz waren damals an große Pferdefreunde vermittelt worden. Diese schafften nun, aufgrund ihres Alters, nicht mehr die eigenen Pferde, Hunde und die drei Ponys zu betreuen. Nachdem wir im Zuge des Christine Koller Hauses nun über einen professionellen Stall mit Paddock und Wiese verfügen, war sofort klar, die drei kommen zurück ins Tierheim. Die Wiedersehensfreude war groß. "Bei mir sind schon ein paar Tränen geflossen, waren die drei doch damals die kleinsten, erst wenige Monate alt und sie gingen mir gerade mal bis zum Knie," so Tessy Lödermann. Die drei sind sehr verschmust und brav und fuhren sogar bei der Leonhardifahrt mit der Ponykutsche mit. Jetzt bleiben sie erst einmal im Tierheim, bis ein sehr guter Platz, an dem die drei zusammenbleiben können und beschäftigt werden, gefunden ist.
Wir würden uns freuen, wenn sich Menschen melden, die Freude daran haben, sich regelmäßig mit Mecki, Max und Moritz zu beschäftigen und auch mit ihnen spazieren gehen. Allerdings sollte schon etwas Pferdesachverstand vorhanden sein. Wer Interesse hat, meldet sich bitte unter: 0 88 21 - 55 967.
Wiedersehen mit Mecki, Max und Moritz / Kreisbote
Drei Schützlinge aus preisgekrönter Tierschutzrettung sind jetzt ins Tierheim Garmisch-Partenkirchen zurückgekehrt
GAP – Es war die größte Rettungsaktion, die der Tierschutzverein des Landkreises Garmisch-Partenkirchen e.V. bisher geleistet hat. Zur Erinnerung: Ende August 2007 waren mehr als 100 Shetlandponys an der Autobahn Nürnberg-München bei Feucht von der Polizei aus einem Sattelzug befreit worden. Sie waren auf einem völlig überladenen Schlachttiertransporter von Holland nach Italien, ohne Futter und Wasser zusammengepfercht. Nachdem die völlig erschöpften Tiere nach Holland zurückgeschickt werden sollten, schaltete sich Tessy Lödermann, die Vorsitzende des Tierschutzvereins und Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern ein.

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Quelle: Münchner Merkur / Kreisbote / GAP / 09.11.2021