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Darüber freuten sich die zahlreich erschienenen Familienmitglieder, Freunde und WegbegleiterInnen von Marion Adam. Viele Erinnerungen wurden wach. Marion Adam war ein ganz besonderer Mensch, voller Humor, Großzügigkeit und Herzenswärme.

Marion Adam wurde 1921 als Kind des Fabrikanten und Sportfliegers Gustl Zink und seiner Ehefrau Gusta in Roth bei Nürnberg geboren. Verwöhnt wurde sie als einziges Enkelkind von ihrer Großmutter, der Baronin Minna von Stieber, Hausherrin von Schloss Ratiobor in Roth. Sie wuchs mit zahlreichen Hunden, Katzen, einem zahmen Raben und dem Affen Dodo auf.

Sie absolvierte ihre künstlerische Ausbildung bei Professor Karl Blocherer, einem Meisterschüler Franz von Stucks und studierte anschließend an der Technischen Hochschule München noch einige Semester Hoch- und Tiefbau.

Nach der Heirat mit dem Verleger und Druckereibesitzer Anton Adam zog sie nach Garmisch-Partenkirchen und bekam ihre Kinder Gitta und Peter.
Im Ort sah man sie oft auf einem Klapphocker vor ihrer Staffelei sitzen oder mit ihrem roten VW Käfer herumfahren, um herrenlose Miezen an zahlreichen Futterplätzen zu versorgen. Das speziell eingerichtete Katzenzimmer im Keller ihres Hauses war legendär. Es dürfte im Lauf der Zeit einige Tausend Tiere beherbergt haben. Ebenso bekannt waren die Annoncen von "den kleinen Kätzchen die ein gutes Plätzchen" suchten.

Das Elend der Tiere und die fortschreitende Zerstörung der Natur bedrückten sie sehr. Sie brauchte als Ausgleich das Licht und die Schönheit der hiesigen Landschaft. Sie bezeichnete sich selbst als Heimatmalerin.
Sie beteiligte sich als Malerin an Ausstellungen in München und Garmisch-Partenkirchen, gestaltete Dekorationen in Münchner Faschingssälen, Fresken in Casinos und zahlreiche Illustrationen für Werbung und für Zeitschriften.

Ihre Hauptstärke waren Aquarelle nach der Natur und Karikaturen. Viele längst verschwundene Motive hat sie festgehalten, zahlreiche historische Bauernhäuser gemalt und sich anschließend gleich um die Kastration der anwesenden Katzen gekümmert!

In der Ausstellung sind viele ihre wunderbaren Aquarelle zu sehen, aber auch Illustrationen für Werbung, Plakate, Postkarten. Die Ausstellungsstücke in den Vitrinen zeigen ihre Kreativität (die manchmal richtig schön "schräg" war) ihre Sammelleidenschaft und Reiselust. Ihre handgemalten Briefe und Karten an Freunde waren legendär und wurden regelrecht gesammelt.

Die Ausstellung ist von Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr im Garmischer Tierheim, Schmalenau 2 geöffnet. Wir freuen uns über zahlreichen Besuch. Der Eintritt ist frei, über eine kleine Spende für unsere Tiere würden wir uns freuen.