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Mecki, Max und Moritz
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Max, Moritz und Mecki sind seit dem 2.11.2021 bei uns im Tierheim, da die ehemaligen Besitzer überfordert waren.

Sie sind im Umgang mit dem Menschen sehr freundlich, die gängigen Basics wie Hufe geben, Untersuchungen, Spaziergänge etc. sind kein Problem. Sie sollen laut Aussage des Vorbesitzers fahrbar sein.

Alle drei haben chronische Hufrehe, das bedeutet strickte Diät (nur abgewogenes Heu) und kein Koppelgang. Am Besten wäre natürlich ein Offenstall mit angrenzendem Paddock, wo ausreichende Bewegung gewährleistet ist, da der Koppelgang ja komplett entfällt.
Regelmäßiges spazieren ist zwingend erforderlich, da Hufrehe eine Stoffwechselerkrankung ist und Bewegung zu einem guten Gesundheitszustand beiträgt. Alles im Rahmen natürlich, je nach Befindlichkeit varriiert das sehr stark und erfordert ein gutes Feingefühl, da nicht jeder Tag gleich ist.

Mecki und Moritz hängen sehr aneinander, weswegen wir sie nicht trennen möchten. Bei Max können wir uns auch vorstellen, dass er seperat in eine Herde oder als Beistellpony vermittelt werden kann.

Empfehlung:
Franziska Lena Mangold
Pferdeosteopathin
www.pferdeosteopathiemangold.com

Rückblick
GAP – Es war die größte Rettungsaktion, die der Tierschutzverein des Landkreises Garmisch-Partenkirchen e.V. bisher geleistet hat. Zur Erinnerung: Ende August 2007 waren mehr als 100 Shetlandponys an der Autobahn Nürnberg-München bei Feucht von der Polizei aus einem Sattelzug befreit worden. Sie waren auf einem völlig überladenen Schlachttiertransporter von Holland nach Italien, ohne Futter und Wasser zusammengepfercht. Nachdem die völlig erschöpften Tiere nach Holland zurückgeschickt werden sollten, schaltete sich Tessy Lödermann, die Vorsitzende des Tierschutzvereins und Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern ein.

Sie konnte mit ihren Mitstreitern erreichen, dass die gesamte Ponyherde in den Landkreis nach Acheleschwaig überführt wurde. Dort wurden die kranken, teilweise auch trächtigen oder viel zu jungen Pferdchen in einer mehrmonatigen Quarantäne gesund gepflegt. Unterstützung dabei erhielt der Tierschutzverein vom örtlichen Veterinäramt, einer Tierärztin, Ehrenamtlichen und einen angestellten Pfleger. Auch die Kosten von monatlich über 10.000,- Euro konnte der Verein und der Tierschutzbund Bayern durch Spenden decken. Nachdem dann Ende Oktober 2007 klar war, dass die Tiere in Bayern bleiben konnten, war die Erleichterung groß. 96 Ponys schafften es und konnten ab Dezember 2007 mit Schutzverträgen in liebevolle Hände vermittelt werden. Die „Aktion Pony-Rettung“ erhielt 2008 den Tierschutzpreis der Bayerischen Staatsregierung. Nun gab es ein Wiedersehen mit drei der ehemaligen Schützlinge. Mecki, Max und Moritz waren damals an große Pferdefreunde vermittelt worden. Diese schafften nun, aufgrund ihres Alters, nicht mehr die eigenen Pferde, Hunde und die drei Ponys zu betreuen.
Geburtstag
ca. 2007
Rasse
Shetland Pony
Geschlecht
Wallach
Gewicht
150-200 kg
Kastriert
ja
Gechipt
ja
Bitte beachten:
Vereinbaren Sie für Vermittlungsgespräche einen verbindlichen Termin mit uns.
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