Solange der Mensch denkt, dass Tiere nicht fühlen können,
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken können.
Helfen Sie mit, unnötiges Tierleid zu verhindern!
Bürgerinitiative für ein Europa ohne Tierversuche
Wussten Sie, dass mehr als 2 Millionen Tiere jedes Jahr in Deutschlands Laboren leiden und sterben müssen? In Europa sind es sogar mehr als 12 Millionen sogenannte Versuchstiere. An Kaninchen, Ratten, Mäusen, Meerschweinchen oder auch Hunden und Katzen werden unter anderem immer noch diverse Produkte und Substanzen leidvoll auf gesundheitsgefährdende Eigenschaften getestet. Dabei wurden die Übertragbarkeit und Zuverlässigkeit des Tierversuchs noch nie geprüft und nachgewiesen.
Mit dem 2009 eingeführten EU-Verbot von Tierversuchen für die Sicherheitsprüfung kosmetischer Produkte und deren Inhaltsstoffe wurde vom Gesetzgeber geregelt, dass in Europa Tiere nicht länger für Kosmetika leiden und sterben müssen. Dieses Tierversuchsverbot wurde 2013 auch auf den innergemeinschaftlichen Handel mit Kosmetika ausgeweitet und ist in der EU-Kosmetikverordnung festgeschrieben. Doch leider wird dieses Verbot nach und nach aufgeweicht: Mit dem Verweis auf den Arbeitnehmerschutz gemäß der Europäischen Chemikalienverordnung (REACH-Verordnung) fordert die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) immer wieder auch für Substanzen, die ausschließlich in Kosmetika verwendet werden sollen, die Vorlage von Daten aus Tierversuchen oder gar die nachträgliche Durchführung von Tierversuchen.

Dieser Widerspruch zwischen der EU-Kosmetikverordnung, die dem Verbraucherschutz dient und Tierversuche verbietet, und der REACH-Verordnung, die dem Umwelt- und Arbeitsschutz dient und teilweise noch Tierversuche verlangt, muss dringend durch eine Änderung des EU-Chemikalienrechts beseitigt werden.

Für diese Anpassung sollten natürlich die hohen Tierschutzstandards der EU-Kosmetikverordnung der Maßstab sein. Zudem sollte die Chance für den Wechsel hin zu ausschließlich tierleidfreien Prüfverfahren ergriffen werden.

Im Rahmen der politischen Tierschutzarbeit engagiert sich TASSO schon seit Jahren auch gegen Tierversuche – unter anderem als Partner und Unterstützer von Kampagnen mit Forderungen nach einem Verbot schwerbelastender Tierversuche, einem Verbot des Pyrogentests an Kaninchen sowie auch mit der Forderung nach einem politisch verbindlichen Ausstiegsplan aus dem Tierversuch.

Unterstützen Sie jetzt die Europäische Bürgerinitiative: Da das in der Vergangenheit mühsam erreichte EU-weite Tierversuchsverbot für jegliche Inhaltsstoffe und Endprodukte kosmetischer Mittel in der Praxis offensichtlich nicht konsequent eingehalten wird, unterstützt TASSO zusammen mit 52 Tierschutzorganisationen aus ganz Europa die
Europäische Bürgerinitiative „Save Cruelty Free Cosmetics“.
Hier finden Sie weitere
Fragen und Antworten zur Initiative.


Gemeinsam fordern wir:
die Einhaltung und Stärkung des Kosmetik-Tierversuchsverbots
die Erarbeitung eines konkreten Plans zum Ausstieg aus dem Tierversuch

Wir benötigen 1 Million Unterschriften! Unterstützen Sie unsere Initiative, und unterschreiben Sie am besten gleich hier:
Für den Schutz kosmetischer Mittel ohne Tierquälerei und ein Europa ohne Tierversuche


Quelle: TASSO-Newsletter und Bild / 13.01.2022