Tierschutzverein des Landkreises Garmisch-Partenkirchen e.V. ~ Tel. 0 88 21 / 559 67 -> Notfallnummer 0160 / 951 342 00
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Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert.
Albert Einstein
Montag, 04.03.2019
Deprivationssyndrom

Wenn ein Hund anders ist, als andere.
Gestörtes Lernverhalten, ängstliches, nervöses Verhalten, geringe Stresstoleranz; unausgewogene Angst-, Erregungs- und Frustrationskontrolle; verstärkte Neigung zur Bindungs- und Anpassungsstörung, Stereotypien; übersteigerte Wachsamkeit und Ressourcenverteidigung; Trennungsstress, usw., stehen auf der Tagesordnung und zehren an den Nerven von Zwei- und Vierbeinern.

Das sogenannte Deprivationssyndrom tritt als ein möglicher Grund immer häufiger in Erscheinung. Somit sollte es jedem Hundefreund wichtig sein, sich mit den Ursachen und Symptomen vertraut zu machen, den betroffenen Hunden das Leben zu erleichtern, aber auch Grenzen zu akzeptieren.

Ein Vortrag der ermutigt sich mit der Thematik zu beschäftigen und neue Lösungswege und Präventivmaßnahmen aufzeigt - um mit dem Hund zu arbeiten, anstatt gegen ihn.

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"Der eine sieht nur Bäume - Probleme dicht an dicht.
Der andere sieht Zwischenräume - und das Licht."
E. Matani, Künstler und Fotograf
(Quelle: Ich halte Dich - Ein Wegweiser für ungehaltene Hunde, Band 1, Mirjam Cordt, Caniversum Verlag, S. 18)